L. Baugin zu Wissenschaftslehre - die fast vollendete VernunftkritikErst die Anschauung eines Objektes
außer mir und eines bestimmten Objekts ist eine be-stimmte Anschauung,
und sie ist nach unserer Erörterung die erste bestimmte (Die An-schauung
meiner als Objekt ist später und gründet sich auf eine Reflexion mit
Freiheit). Das wirkliche Bewusstsein geht nicht von uns aus, sondern von
den Objekten. Das Anschauen / und Bewusstsein meiner selbst geschieht erst später, durch die Abstraktion von den Dingen und die Reflexion auf mich.
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J. G. Fichte, Wissenschaftslehre nova methodo, S. 120f.
Nota. - Mit dem Fühlen fängt alles an. Doch kein Fühlen ohne Anschauung: Ich fühle nicht überhaupt, sondern dieses oder jenes - nämlich den Widerstand, den ein Etwas meiner Tä-tigkeit leistet: Das ist Anschauung, der Beginn des Reflektierens und ergo des Bestimmens.
JE
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