Donnerstag, 29. Januar 2026

Raum, Zeit, Sinnlichkeit und Bedeutung.

  Caduceus                                              zu Wissenschftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik

Raum und Zeit entstehen durch Bewegung. Aber nicht an und für sich, sondern erst durch die Reflexion, die das sinnliche Erleben nach zwei Seiten zerlegt und als Maßstäbe wieder zueinander passt.

Bewegung entsteht der Wahrnehmung aus Schritten, die auf einander folgen. Sie hat ihr Maß in sich selbst. Es ist nicht die Bewegung selber, durch die Raum und Zeit in zwei Größen auseinanderfallen, sondern ihre Messung, und nur durch ihre Messung erscheinen sie als seiend.

Reihenfolge: sinnlich; 'episodisch', als Begebenheit. 

Zeit: als Vorstellung, 'semantisch', als Bedeutung

Fundus des Bewusstseins ist das Gedächtnis, das Begebenheit und Bedeutung separat speichert und verzeichnet.

Dauer ist das lebensweltlich Erfahrbare an der Zeit; will sagen: ihr Ursprung als Erlebnis. Doch erleben ist individuell und privat. Mitteilbar und Bestandteil eines Diskurses wird es nur als Begriff. Anschaulich ist es dann nicht mehr; lebensweltlich bleibt es aber vorherr-schend, weil die Zeit knapp ist und die begrifflichen Distinktionen überwuchert.

Leben muss und kann man zum Glück auch ohne Spekulation; philosophieren allerdings nicht

 

Nota. Das obige Bild gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog JE

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Raum, Zeit, Sinnlichkeit und Bedeutung.

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