aus Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik________________________________________________________
J. G. Fichte, Wissenschaftslehre nova methodo, Hamburg 1982, S. 193
JE 1. 3. 17
aus Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
aus Philosophierungen
aus Wissenschaftslehre - die fast vollendete VernunftkritikWorterklärungen des Willens sind bekannt genug, z. B. das Wollen ist Denken eines Zweckbegriffs; das erste ist ideales, das letzteres reales Denken. Das Denken des Zwecks ist Übergang der Bestimmbarkeit zur Bestimmtheit; das Denken der Bestimmbarkeit ist ein Schweben zwischen mannigfaltigen entgegengesetzten Reflexionsmomenten.
aus Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
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aus Philosophierungen
zu Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
R. Burri aus PhilosophierungenWer im philosophischen Feld eine Auffassung vertritt, wird gefragt, in welche Kategorie er sie einordnen will. Es gibt -ismen wie Sand am Meer, einer wird auch für ihn sich fin-den. Äußerstenfalls fügt er ein Beiwort an, um die Differentia specifica anzuzeigen.
Bevor ich verkünden kann, zu welchem Ergebnis ich gekommen bin, muss ich darlegen, wie ich verfahren bin. Da muss ich sagen: Mein Verfahren ist problematisch-pragma-tisch; doch ohne Erläuterung klingt das wie Larifari.
Hier die Erläuterung:
Problematisch ist eine Bestimmung, die unter einer Bedingung gilt. Kategorisch wird sie erst, sobald die Bedingung gegeben ist.
Wahrheit ist eine Bestimmung, die unter der Bedingung gegeben ist, dass sie ohne Bedin-gung gilt.
Das ist eine Bedingung, die nicht gegeben sein kann, sondern, wenn überhaupt, gege-ben werden müsste, in einem normativen Akt: So soll es sein. Es ist daher eine pragma-tische Bedingung, sie muss erst gemacht werden.
Wer sie behauptet, riskiert, dass er sich rechtfertigen soll.
Und natürlich bin ich 'so verfahren' nur, wenn ich es rückwärts betrachte: Es ist das Verfahren, das nach Abzug der Irrungen übriggeblieben ist. Es hat sich gefunden.
19. 2. 19
aus Wissenschaftslehre - die fast vollendete Vernunftkritik
Nota. - Es ist diese Verfahrensweise, die ich andernorts als die problematisch-pragmati-sche bezeichnet habe. Was F. hier einen Glauben nennt, ist eine als problematisch aufge-fasste Prämisse, die erst noch durch Praxis bewährt werden muss.
4. 9. 21
Nota II. - Das ist von allen Kernstücken der Wissenschaftslehre das kernigste. Aber erst im Nachhinein bei der Darstellung des vollständigen Systems! Insofern ist es missver-ständlich, wenn er sagt, dass die Wissenschaftslehre von einem Glauben ausgehe: Sie hatte ja das Wollen als das Wesen des Ichs am Schluss ihres ersten, analytischen Gangs aufge-funden; erst ihrem zweiten, synthetischen und (re)konstruierenden Gang legt sie ihn zu Grunde und 'geht von ihm aus'.
JE
Nota. Das obige Bild gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und seine Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Nachricht auf diesem Blog. JE
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