zu PhilosophierungenEs setzt voraus ein anderes Sein, für das es nicht ist - und ein Sein, das für es nicht ist.
Ohne es sich einzugestehen, setzt es ein schlechthin agiles Sein voraus, für das es in einer Hinsicht ist, aber in anderer Hinsicht nicht.
Etwas, das nicht wirkt, ist nicht. Etwas, auf das nichts und niemand wirkt, ist genausowenig. Nicht für sich noch für ein Anderes. Die Redewendung 'an und für sich' ist ein Widersinn.
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Ein Satz hat Subjekt, Prädikat und Objekt. Entweder prädiziert er ein ( Akk.) Objekt für ein (Akk.) Subjekt, oder er prädiziert in der Umkehrung ein (Akk.) Subjekt für ein (Akk.) Ob-jekt.
Was in einem Satz nicht vorkommen kann, über das (Akk.) ist nichts aussagbar. Wäre es eventuell an sich? Dann wäre es kein Objekt für ein Subjekt und kein Subjekt für ein Ob-jekt. Worüber ich nichts sagen kann, davon muss ich schweigen - oder dichten und schwär-men.
Doch letzteres gehört nicht in einen logischen Diskurs - das mindestens gilt definitiv. Ihm mag das gleichgültig sein. Aber mir nicht; jedenfalls nicht, solange ich mit vernünftigen Menschen zu tun habe (und das habe ich nicht zu aller Zeit; aber das gehört nicht zur Phi-losophie, sondern zu andern Redeweisen).
Nota - Das obige Bild gehört mir nicht, ich habe es im Internet gefunden. Wenn Sie der Eigentümer sind und ihre Verwendung an dieser Stelle nicht wünschen, bitte ich um Ihre Nachricht auf diesem Blog. JE
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